Habe ziemlich gut geschlafen und es war eine sehr gute Idee, mich zwischen Bäumen und nicht auf einer freien Wiese zu platzieren, denn heute knallt die Sonne.

Bevor es hinüber zum Bikepark geht, schau ich mir noch mal den tollen Ausblick über das Tal an.

Fair finde ich, dass die Preise der Tageskarte gestaffelt sind ab der Start-Uhrzeit. Man zahlt also für den Rest des Tages weniger, je weiter der Tag vorangeschritten ist.

Ich fuhr direkt die erste Strecke die ich finden konnte. Und das war nicht die beste Idee. Wie sich herausstellte, war das die Worldcup-Downhill-Strecke. Und die hat ihren Namen definitiv verdient. Teils über 60% Gefälle 20 Meter am Stück und mitten drin noch Gaps. Selbst die "Chickenline" war sehr anspruchsvoll, so, dass ich selbst dort auch mal schieben musste. Schwierig war es auch hier eine Linie zu finden. Es gibt dort zig verschiedene Möglichkeiten.
Also als nächstes auf die Freeride-Strecke. Die ist schön geshaped. Leider recht viele Bremswellen und überall rutschiger Splitt. Die Linien machen trotzdem echt Laune. Auch hier gibt es einige Verzweigungen, die man teils auch erst nach dem x-ten mal findet - Abwechslung garantiert. Die Vielfalt begrenzt sich jedoch auf die zwei Strecken die dann wiederum unterschiedlich gefahren werden können.
Zur Zeit wird hier eine neue Seilbahn gebaut und auch die ersten Shapes von neuen Trail(s) sind schon zu sehen.

Alles in Allem ein Bikepark, den mal auch als Anfänger mal besuchen kann. Für Vollprofis bestimmt auch eine Herausforderung. Extra nur für den Bikepark würde ich jedoch keine größere Anfahrt in Kauf nehmen. Da ist Winterberg definitiv die bessere Wahl.

Der Weg von Willingen nach Warstein ist angenehm zu fahren und nicht besonders anstrengend. Ein Plätzchen zum Schlafen war mit etwas Mühe auch zu finden.
Diesmal ist meine Aussicht nicht ganz so schön wie gestern Nacht, aber ich bin ja auch zum schlafen hier =)

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