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Equipment am Rad unterbringen #2

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Gerrit von Space-Junks hat mir eine Rahmentasche genäht. Maßgeschneidert fügt sie sich in das Rahmendreieck meines Bikes ein.

Handmade Rahmentasche

Gerrit hat hierbei Cordura als hochwertiges Material genutzt. Der Reißverschluss ist Wasserdicht und alle Nähte wurden nachträglich Wasserdicht versiegelt. Theoretisch sollte die Tasche also 100% Wasserdicht sein =)

Auf Empfehlung vom "MTB-Travelgirl" Caro benutze ich nun auch die Blackburn Outpost Lenkertasche. Eine erste Testfahrt (mit vollem Gepäck) eine Treppe hinunter, hat gezeigt, dass die Originalhalterung nicht sonderlich formstabil ist. Im MTB-Forum wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass die Klickfix-Halterung von Rixen & Kaul passen könnte. Selbige ist für 7kg ausgelegt. Kurzerhand im Bikeladen die Rolle an die Halterung gehalten und festgestellt, dass es passt (evtl. muss ich da aber nochmal nacharbeiten). Diese Halterung ist tatsächlich um ein vielfaches Stabiler. Nichtsdestotrotz habe ich mich dafür entschieden, mein Zelt nicht mit dem Schlafsack und der Matratze zusammen in die Lenkerrolle zu stecken. Das Gewicht von dann immerhin 4kg ist trotz der stabilen Halterung doch ziemlich in Bewegung. Ebenso ist mit 4kg zusätzlich vor dem Lenker auch das Lenkverhalten merklich anders als bei 2kg (Rolle, Harness, Schlafsack und Matratze).

Zelt auf dem Oberrohr befestigt

Das Zelt wird nun oben auf dem Oberrohr befestigt. Dazu habe ich mir extra bei Camping-Schrader in Hannover passende Spannriemen machen lassen. Insgesamt ist das ein recht stabiles System bei dem das Gewicht jetzt auch zentraler verteilt ist. Da zwischen Rahmen und all diesen Riemen, Klettverschlüssen, Taschen und Packsäcken während der fahrt Reibung entsteht und durch Dreck und Wasser sich dort zusätzliche Reibungspunkte einnisten, habe ich den Rahmen an allen Relevanten Stellen mit transparenter Klebefolie geschützt.

Aus Zeitmangel wird es wohl keine wirkliche Testfahrt mehr geben und ich hoffe, dass ich in Schottland keine Probleme kriegen werde.

Entgegen meiner bisherigen Planungen zum Gepäckträger "Zorro Carry", gehe ich mit einem Thule Tour Rack ein weiteres Experiment ein. Genauso wie beim "Zorro Carry" soll der Gepäckträger ausschließlich für meinen Rucksack herhalten, wenn ich von diesem die Schnauze voll habe - selbstredend nicht bergab.

Summa summarum lässt sich wohl sagen, dass ich die kurze aber intensive Tour durch Schottland nutzen werde um mein Equipment zu testen und zu sortieren. Mit den dort gemachten Erfahrungen kann es dann in die Planung für weitere Reisen gehen.

2 Comments

  1. und, wie ist das experiment mit dem thule träger ausgegangen?
    taucht das teil watt?
    ist ja man ne janz pfiffige idee...

    da du ja recht häufig mehrtägig unterwegs zu sein scheinst, wäre es vielleicht sinnvoll dein basis gewicht zu reduzieren, sprich zelt, schlafsack und isomatte!?
    ich komme bei mir auf fast genau 2kg für alle 3.

  2. Optimieren ist immer gut. Aber an der Stelle nicht wirklich nötig. Zudem auch schwer zu machen, wenn ich den Komfort halten möchte.

    Was den Thule angeht: den hab ich nie zum Einsatz gebracht. Mehr als eine Trockenübung zuhause gab es nicht. Auf Reise habe ich den Rucksack einfach auf dem Rücken gelassen.

    Zur "Häufigkeit": Ich hab nur zwei Reisen bisher gemacht =)

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